Für das Zürcher Unterland

Verkehr

Für folgende Projekte setze ich mich mit voller Kraft ein:

  • Umfahrung Eglisau
  • Ausbau Hardwald und Kreisel Chrüzstrasse
  • Umfahrung Bassersdorf/Kloten zur Entlastung der A1 Richtung Flughafen

Unterland darf nicht durch Staus abgeschnitten werden

  • ÖV Bülach – Zürich und Bülach – Dielsdorf optimieren
  • Gleichbehandlung durch ZVV: Alle Bahnhöfe zwischen Bülach und Rafz sind infolge der Strategie SBB unbesetzt. Andernorts werden kleine Stationen durch Leistungsvereinbarung SBB-ZVV gestützt.

 

Flughafen

Der Flughafen ist für den Wirtschaftsstandort äusserst wichtig. Erstens als Verkehrsanbindung, zweitens generiert er tausende Arbeitsplätze in zahlreichen Branchen.

Die Bezirksparteien Dielsdorf und Bülach der SVP, FDP und CVP sowie die beiden Bezirksgewerbeverbände haben sich auf das Konzept www.solidair-zh.ch geeinigt. Dieses wiederspiegelt meine Haltung zur Flughafenfrage gut, aber nicht ganz (siehe meine ersten beiden Forderungen):

  • Flugbetrieb nicht einschränken.
  • Keine Plafonierung der Anzahl Flugbewegungen.
  • Mehrverkehr nicht durch Pistenausbau, sondern durch Ausnutzen aller Pisten und Himmelsrichtungen abwickeln.
  • Bei Flugverfahren ist das erste Kriterium die Sicherheit in der Luft (z.B. keine unnötigen Kurven).
  • Weniger Baubeschränkungen in Lärmschutzzonen und auf Vorrat (kantonal “sistierte“ Gestaltungspläne).

Das heisst, dass Süd- An- und Abflüge und Ostanflüge zum Flughafen gehören, genauso wie die An- und Abflugverfahren von Norden und die Abflugverfahren Richtung Westen. Unter Einbezug aller Himmelsrichtungen lässt sich auch mit unseren Deutschen Nachbarn besser verhandeln.

 

Sicherheit

Zusammenarbeit Polizei/Grenzwache ausbauen, ähnlich wie in den Kantonen Aargau und Schaffhausen möglich ist: Wir haben nur zwei Kapo-Streifen für die Bezirke Bülach und Dielsdorf. Interventionen in Wohnquartieren müssen rasch möglich sein: Dazu muss die Grenzwache bei Kontrollen auch polizeiliche Aufgaben abwicklen können.

 

Asyl-Durchgangszentren

Durchgangszentren müssen siedlungsverträglich sein. Schlechte Beispiele: Sonnenbüel in Oberembrach (Zentrum grösser als Siedlung), Eglisau (inmitten Wohnquartier). Der Kanton soll Bestehende nutzen (z.B. Embrach, Hard), bevor er Neue baut.

 

Kies

Vor der Bewilligung von Gestaltungsplänen zum Kiesabbau ist zu klären, wie die Gesamtkonzepte angewandt werden. Dabei ziehen die Kieswerke und die Gemeinden am selben Strick – vorausgesetzt, sie finden auch in den finanziellen Belangen Einigkeit. Dazu gehört, dass die Beieinträchtigungen der Bevölkerung durch den Kiesabbau (längere Wege von A nach B, offene, staubige Grubenflächen, Verkehr und dreckige Strassen, Lärm) entschädigt werden (Inkonvenienzzahlungen) und Landbesitzer angemessen am Ertrag der Kieswerke beteiligt sind (Konzessionen).

Die Landschaftsgestaltung soll grenzüberschreitend festgelegt werden.  

 

Tiefenlager

Radioaktive Abfälle dort lagern, wo es am sichersten ist. Wenn dies bei uns sein sollte, dann muss die Region einen Benefit erhalten (steuerliche Vorteile, Verkehrswege, Arbeitsplätze).

 

Raumplanung

Das Raumordnungskonzept im Richtplan 2014 zusammen mit der Kulturlandinitiative behindert die Entwicklung einiger ländlichen Gemeinden, weil keine neuen Einzonungen mehr möglich sind, für Wohnbauten wie auch für Gewerbe. Der ländliche Charakter wird dadurch gewahrt: Steuereinnahmen, welche Gemeinden auf gesunde, zukunftsfähige Füsse stellen würden, aber verhindert. Die Zentralisierung auf wenige Wachstumsregionen im Kanton Zürich erachte ich als problematisch: Durch sie kommen andere Gemeinden an den Anschlag: Plötzlich fehlt es an Schulen und anderer Infrastruktur,  soziale Probleme, Wohnghettos. Heute sind diese vielleicht noch schön: Doch wie sieht z.B. der Glattpark in 50 Jahren aus?

Ich bin überzeugt, dass ohne kantonale Planwirtschaft die Entwicklung zwar chaotischer verläuft, insgesamt aber für die Bevölkerung gesünder und für die Gemeinden vernünftiger.